

In den Sommerferien Am Donnerstag besuchte ich gemeinsam mit unseren @gruene_langenhagen das Mittelständische Familien Unternehmen „Repha Biologische Arzneimittel GmbH“.
Das Unternehmen ist seit 100 Jahren hier bei uns in der Region Hannover ansässig und jetzt in 4. Generation sehr erfolgreich. Repha hat 86 Mitarbeiter*innen, produziert 13 verschiedene Arzneimittel.
Das Unternehmen hat uns sehr beeindruckt, denn sie sind sehr nachhaltig unterwegs und die Produktion findet ausschließlichen in Deutschland statt und der Verkauf findet neben Deutschland auch in der Schweiz und Österreich statt. Wir haben einiges über hochwertige und nachhaltige Pflanzliche Arzneimittel die hier bei uns in der Region Hannover seit 100 Jahren ansässig sind gelernt und dafür sind wir sehr dankbar. Die Herausforderungen mit denen sie konfrontiert sind natürlich notiert und als Hausaufgabe mitgenommen.

Im Mai besuchte ich mit drei Vorstandsmitgliedern von uns Grünen Garbsen den Weltraum – das Quartiersprojekt in Garbsen Auf der Horst. Die beiden Mitarbeiterinnen Marie Ernst und Leonie Hartweg stellten uns die verschiedenen Projekte vor, mit denen sie den Stadtteil vernetzen und Teilhabe ermöglichen.
Neben Sozial- und Migrationsberatung gibt es ein Sprachcafé, welches mit und ohne Kinder besucht werden kann. Bei Keksen und Kaffee sprechen die Besucher*innen über Themen, die sie bewegen – auf Deutsch.
Neben der Beratungsarbeit zu Sozial-, Asyl-, Migrations- oder Geflüchteten-Themen werden auch Feste im Stadtteil organisiert, wie zum Beispiel das „10. Interkulturelle Mädchenfest am 11. Oktober von 15 bis 18 Uhr (Freizeitheimes Planetenring, Planetenring 38 - 42, und Hérouville-St.-Clair-Platz, Garbsen).
Das neusten Projekt ist das „Plalking“, hier treffen sich Menschen draußen, um gemeinsam zu sprechen, neue Freund*innen kennenzulernen und nebenbei Müll zu sammeln, um den Stadtteil noch schöner zu machen.
Ich bedanke mich für das schöne Gespräch und bleibe gerne mit ihnen Kontakt und schaue auf dem ein anderen Fest vorbei.

Der Termin bei der DLRG Wedemark war sehr interessant, es wurden mehrere regionale und landespolitische Themen besprochen.
Als erstes ging es um die Schwimmkurse für Kinder. Die DLRG bemängelte, dass es zu wenig Wasserzeiten für die Schwimmkurse gibt. Während der Wintersaison trainieren die Kinder in Schwarmstedt, wo sie von ihren Eltern privat hingebracht werden müssen. Ab dem 1. Mai wird wieder im Freibad in Mellendorf trainiert, bei jedem Wetter, außer bei Gewitter.
Die DLRG Wedemark hat 460 Mitglieder, davon 70 % weiblich und 70 % Kinder, die Schwimmkurse machen. Manche Kinder, die im frühen Alter angefangen haben, bleiben auch als Jugendliche und junge Erwachsene Mitglied. Eine Mitgliedschaft kostet 55€ im Jahr, als Familie 110 €.
Ein sehr gelungenes Beispiel für die Integration über die DLRG ist Fouad Selo, er kam 2016 aus dem Irak nach Deutschland, spricht jetzt sehr gutes Deutsch und ist ausgebildeter Rettungsmediziner. Über die DLRG lernte er bereits die Anatomie des Menschen kennen, wie man am besten helfen kann, welche Notfälle es gibt und vieles mehr. Er hat auch oft nochmal Dinge unter vier Augen erklärt bekommen, um seinen Wortschatz zu erweitern und ist sehr dankbar für das Engagement der DLRG. Nun will er sich für ein Medizinstudium einschreiben. „Ich habe hier für das Leben gelernt“, sagt Fouad Selo. Die Ausbildung bei der DLRG und die Ausbildung zum Rettungssanitäter haben ihn nicht nur auf sein Medizinstudium vorbereitet, er ist auch sehr gut integriert in der Wedemark und ist mittlerweile selbst Schwimmtrainer und gibt Kurse für Kinder.
Bundesweit kommen Mitglieder zu Lehrgängen in die Wedemark, aber auch zum Beispiel Lehrer*innen, die Fortbildungen für den schulischen Schwimmunterricht absolvieren.
Die Freigewässer in der Wedemark können aufgrund von Mangel an Freiwilligen nicht mehr beaufsichtigt werden, nur noch zu besonderen Veranstaltungen z.B. während Festen am Natels Heidesee. Dann sind die Ehrenamtlichen da und beaufsichtigen die Gewässer.
Für den Einsatz im Heidekreis über Weihnachten 2023 haben sich viele der Helfenden Urlaub genommen. Das setzt allerdings auch das Verständnis der Familie mit voraus, wenn ihre Angehörigen die Weihnachtstage und ihre Urlaubstage im Einsatz verbringen. Allein im Heidekreis waren es über 1.500 Menschen, die für den DLRG im Einsatz waren.
Allein die beiden Vorsitzenden haben letztes Jahr über 1.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit für die DLRG geleistet. "Das Ehrenamt muss attraktiv bleiben oder werden, denn ohne Ehrenamt gibt es solche KatS Einsätze nicht mehr" sagt Steffen Kutza, der 2. Vorsitzende. „Gemeint ist damit die sogenannte Helfergleichstellung, eine Angleichung aller gesetzlicher und politischer Voraussetzungen für alle Hilfsorganisationen. Das Ehrenamt ist und bleibt unbezahlt, aber es müsse den Ehrenamtlichen einfach leichter gemacht werden, sich im Bevölkerungsschutz einsetzen zu können.“
Die Gleichstellung der DLRG-Helfer*innen mit dem THW und der Freiwilligen Feuerwehr ist das wichtigste Anliegen, welches ich mit in den Landtag nehme und mich (auch mit Präsentkorb vom OV) ganz herzlich für die wertvolle und ehrenamtliche Arbeit bedanke und auch bei den Familien für ihr Verständnis.
Am Mittwoch, den 27. März 2024 durfte ich bei der Tafel Garbsen hospitieren. Bei der Tafel Garbsen arbeiten insgesamt 42 Ehrenamtliche und 16 Leute pro Ausgabe-Tag, die ich an diesem Tag kennenlerne durfte.
Unter der Leitung von Klaus Bertram haben das Team (alles ehrenamtliche Helfer*innen) die gespendeten Lebensmittel aus 16 Supermärkten und Bäckereien in Garbsen in Empfang genommen. Gelegentlich werden aus Konserven oder Kühlwaren aus Spendengeldern dazu gekauft, wenn die gespendeten Lebensmittel nicht reichen.
Sie wurden danach sortiert, nach Kühlwaren (Ablaufdatum beachten!), Obst- und Gemüsesorten, Kräuter, Brot, Süßwaren, verpackte Lebensmittel und Drogerieartikel.
Mich hat nicht nur das dauerhafte Engagement der Ehrenamtlichen (manche sind über 10 Jahre dabei) beeindruckt, sondern auch traurig gemacht, wie viele Bedürftige es gibt. Grade jetzt wurde berichtet, dass jedes 5. Kind in Deutschland in Armut lebt! Das müssen wir ändern. So berichtete Klaus Bertram, dass die Schere zwischen Arm und Reich sich weiter öffnet. Er sieht viele Faktoren für Armut: Die Herkunft, Weiblich sein, Alleinerziehend, Kinderarmut, Altersarmut. Um Kund*in der Tafel zu werden, muss die Berechtigung nachgewiesen werden, z.B. mit einem Wohnberechtigungsschein oder Rentner mit ihrem Rentenbescheid.
420 Familien oder Einzelpersonen kommen im 14-tägigen Wechsel und dürfen sich Kühlwaren, frisches Obst, Gemüse und Backwaren (Brot, Brötchen, Kuchen) mitnehmen. Es gibt ein ausgeklügeltes Nummern-System, wer wann bei der Ausgabe an der Reihe ist, und wie viel er oder sie mitnehmen darf (je nachdem wie viele Personen und Kinder) im Haushalt leben.
Ich bedanke mich für den interessanten Einblick und mache gerne Werbung für die Tafel Garbsen: Wer hat Zeit und Lust bei der Sortierung und Ausgabe am Mittwoch zu helfen? Wer kann Geld spenden und/oder eine Patenschaft übernehmen? Die Tafel Garbsen freut sich über Anfragen unter: info(at)tafel-garbsen.de

Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) hat jetzt für alle Schulen ein millionenschweres Software-Paket geschnürt. „Auch bei uns in der Region Hannover sind alle aufgerufen, bei Interesse und Bedarf das Gratis-Angebot zu nutzen. Die Software-Angebote decken von Grundschulen bis hin zu den weiterführenden und berufsbildenden Schulen die gesamte Bandbreite ab“, sagt Grünen-Landtagsabgeordnete Djenabou Diallo Hartmann.